Der Vorsitzende der tschechischen Seite Herr Pavel Weiss begrüßt alle Teilnehmer der Arbeitsgruppenberatung sehr herzlich. Die feierliche Übergabe des Sozialatlasses wird im Anschluss an eine kurze Beratung im größeren Kreis erfolgen. Die Tagesordnung wird entsprechend umgestellt.
TOP 1: Sonstiges Herr Bina legt den Unterschied in der Bearbeitung der Interreg III A-Kleinprojekte von tschechischer und deutscher Seite dar. Seine Ausführungen werden von Frau Corvinus ergänzt. Es wird deutlich, dass auf tschechischer Seite im Vorfeld des Lokalen Lenkungsausschusses nur eine geringe Kontrolle erfolgt und auf deutscher Seite durch die strenge Vorprüfung im RP Chemnitz viele deutsche Projekte den Lenkungsausschuss nicht erreichen. Schwierig wird diese Situation bei Spiegelprojekten.
TOP 2: Bewertung eines Interreg-Projektes Von der deutschen Seite liegt das Interreg III A-Kleinprojekt "Diakonie ohne Grenzen - Diakonie bez hranic" vom Diakonischen Werk im Kirchenbezirk Marienberg e.V. zur Bewertung vor. Das Spiegelprojekt der tschechischen Seite wird von Frau Pistorova von der Diakonie Most vorgestellt. Das Projekt wird mit 65 Punkten bewertet.
TOP 3: Feierliche Übergabe Sozialatlas Zur Übergabe des Sozialatlasses haben sich Vertreter der verschiedenen sozialen Einrichtungen eingefunden. Herr Pavel Weiss begrüßt alle Anwenden. Frau Gronwaldt vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Regionalstelle Chemnitz stellt in einleitenden Worten ihren Verband kurz vor und macht einige Ausführungen zum Projekt Sozialatlas. Sie betont, dass der Sozialatlas in digitaler Form erstellt wurde, um diesen so leichter aktualisieren zu können. Im Anschluss spricht Frau Fitzer vom Familienhelfer e.V. über ihren Verein. Er wurde 1991 gegründet und befasst sich vor allem mit der Jugendhilfearbeit. Herr Steiner von der Kreisorganisation Most der Charitas zeigt deren Aufgabenfelder auf und erklärt noch einmal den Wertegang des Projektes "Sozialatlas". Im Internet ist der tschechische Teil des Sozialatlasses unter www.socialniatlas.cz zu finden. Demnächst wird auch die deutsche Seite verfügbar sein. Ein Vertreter der Firma, die die technische Seite des Sozialatlasses betreut, stellt die Bedienung der Seiten vor. Es wurde auf eine leichte Handhabung der Seiten Wert gelegt. Die Einträge können ständig erweitert und aktualisiert werden. Dafür werden bestimmte Personen fest gelegt, die einen entsprechenden Zugangsbereich erhalten. Herr Steiner weist im Anschluss darauf hin, dass bis Ende des Jahres ein Probebetrieb aufgenommen wird. Einrichtungen können sich noch eintragen lassen. Auch Hinweise werden gern noch entgegen genommen. Vom Sozialatlas werden ca. 500 Exemplare gedruckt. Bis 2006 ist die Finanzierung der Pflege des Atlasses gesichert.
Zum Abschluss der Veranstaltung stellt Mgr. Martin Žárský, Vertreter des tschechischen Ministeriums für Arbeit und Soziales geplante Gesetzesänderungen im Bereich der sozialen Dienste vor.
Ein anschließender Imbiss gibt die Möglichkeit, sich noch über verschiedene Themen auszutauschen.
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