Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe begrüßt alles Anwesenden und eröffnet die Arbeitsgruppenberatung.
TOP 1: Arbeitsplan 2005 siehe TOP 8
TOP 2: Problematik Senioren
Frau Tölgova stellt die Aufgaben und die Betreuungsobjekte der Städtischen Anstalt der sozialen Dienste der Stadt Chomutov vor. Die Organisation hat 160 Mitarbeiter und ein Umsatzvolumen von 60 Millionen Kronen im Jahr.
In Chomutov sind ausreichend Plätze in Altersheimen verfügbar. Die Kosten für einen Platz betragen ca. 6.000 Kronen im Monat. Können die Kosten nicht aufgebracht werden, so werden staatliche Mittel zur Verfügung gestellt. In Tschechien wird vom Lohn ein Sozialversicherungsbeitrag gezahlt, in dem alle sozialen Leistungen wie Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung, Krankenversicherung enthalten sind. Herr Weiss ergänzt, dass Änderungen für dieses System geplant sind. Künftig soll es ähnlich wie in Deutschland Pflegestufen geben. Das Gesetz wurde noch nicht verabschiedet. Frau Tölgova weist darauf hin, dass im Anschluss an die Beratung verschiedene Objekte der Städtischen Anstalt der sozialen Dienste der Stadt Chomutov z.B. das Altersheim besichtigt werden können.
TOP 3: Vorbereitung Seniorensportfest in Most Es wird informiert, dass innerhalb des Stadtfestes, welches am 16. und 17.09.05 in Most statt findet, am 17.09.05 der Tag der Senioren gefeiert wird.
Als eine weitere Veranstaltung werden die Sportspiele der Senioren am 25.08.05 ebenfalls in Most durchgeführt. Für diese Veranstaltung wird von deutscher Seite bereits reges Interesse bekundet. Herr Neuber fragt an, welche Disziplinen ausgetragen werden. Herr Schenk vereinbart mit Herrn Weiss, dass bis Ende der kommenden Woche eine schriftliche Einladung mit dem Programm und den Durchführungsmodalitäten in deutscher Sprache an Herrn Schenk gesendet wird. Er stimmt dann die weiteren Schritte mit den deutschen Arbeitsgruppenmitgliedern ab.
Herr Neuber ergänzt, dass am 26.05.05 in Annaberg ebenfalls ein Seniorensportfest veranstaltet wird.
TOP 4: Vorbereitung spezieller Workshops Herr Weiss stellt den geplanten Kommunitätsplan der Stadt Most vor. Der Kommunitätsplan ist ein Programm (Plan) für die Sozialdienste. Er beinhaltet das Zusammenwirken der drei Partner:
Der Plan soll eine Bestandsaufnahme der Situation enthalten und Wege und Möglichkeiten zur Umsetzung von Sozialdienstleistungen aufzeigen. Zu Beginn der öffentlichen qualifizierten Diskussion wurden im Januar 2005 alle Akteure (ca. 40) ins Rathaus eingeladen. Es wurden 5 Arbeitsgruppen gebildet, die sich regelmäßig zu bestimmten Themen treffen. Im Herbst 2005 sollen Workshops organisiert werden, zu denen auch die deutschen Arbeitsgruppenmitglieder eingeladen werden. Als Ergebnis ist eine Broschüre geplant, die in einer Abschlussveranstaltung (2006) vorgestellt werden soll. Für die Erstellung des Planes sind 2 Millionen Kronen veranschlagt. Dafür wurden EU-Mittel beim Bezirksamt beantragt.
TOP 5: Ergebnisse der Ausschreibung für Sozialpflege in Marienberg
Herr Schenk berichtet, dass es auf der Internetseite des Sozialamtes einen "Datenraum" zur Information für potentielle Anbieter gibt.
TOP 6: Umsetzung Sozialatlas
Frau Gronwaldt informiert, dass der Projektzeitraum für das deutsche Kleinprojekt vom 01.05-30.09.05. festgelegt wurde.
TOP 7: Projekte Es liegen keine Projekte zur Bewertung vor.
TOP 8: Sonstiges Die nächste Beratung findet am 25.08.05 zu den Sportspielen der Senioren in Most statt. Als ein weiterer Termin wird der 12.10.05 festgelegt, an dem noch einmal zum Stand "Sozialatlas" informiert werden soll. Einladungen und Tagesordnung gehen allen Mitgliedern rechtzeitig zu.
TOP 9: Exkursion
Im Anschluss an die Beratung erfolgt die Begehung des Gebäudes mit den Unterkünften für Menschen in Krisensituationen z.B. Mütter mit Kindern, Obdachlose usw. Männer und Frauen sind räumlich voneinander getrennt. Frau Tölgova, Direktorin des Hauses, erklärt, dass weitere vier Wohneinheiten für Familien geplant sind. Interessant für die deutschen Arbeitsgruppenmitglieder ist, dass alle sozialen Gruppen in einem Haus untergebracht sind.
Danach wird noch das Altersheim besichtigt. Die Direktorin zeigt und erklärt alles Wichtige.
Anwesenheitsliste
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