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Freiberg, 26.08.05
Protokoll über die Beratung
der Arbeitsgruppe Soziales der Euroregion Erzgebirge
Datum: 25.08.05
Die 3. Arbeitsgruppenberatung der AG "Soziales" fand in Most statt und war mit dem Besuch des Seniorensportfestes auf dem Hipodrom verbunden. Nach der offiziellen Eröffnung wurde ein kurzes Kulturprogramm mit Musik und Tanz von Senioren und Kindern dargeboten.
Die Senioren kämpften in 10 verschiedenen Disziplinen um Pokale, Medaillen und Urkunden. Die lustigen Disziplinen, wie z. B. Spaßbüchsen werfen, einen Wanderer zuknöpfen von Kopf bis Fuß auf Schnelligkeit, Pyramidenwerfen, Basketball usw. führten zu viel Spaß bei den Beteiligten.
Die dem Besuch des Seniorensportfestes folgende kurze Beratung der Arbeitsgruppe hatte folgende 3 Tagesordnungspunkte:
TOP 1 - Bericht zum Bearbeitungsstand von Projekten
Frau Grohnwaldt vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Chemnitz berichtet über den Stand der Bearbeitung des "Sozialatlasses" auf deutscher Seite.
Geplant ist, die nächste Arbeitsgruppe Soziales am 21.10.05 durchzuführen. Dann soll der Sozialatlas im Kulturhaus in Most präsentiert werden. Frau Preußler berichtet zum Stand des Kleinprojektantrages (KPA) "Erarbeitung einer Studie zur Vorbereitung gemeinsamer Behinderteneinrichtungen in Annaberg und Vejprty". Der KPA ist für den nächsten LLA am 27.09.05 vorgesehen. Der Projektträger, das Lebenshilfewerk Annaberg e. V., muss vorher noch einige Nachforderungen der Fachbehörde beachten und Kostenangebote nachreichen, bevor die Fachbehörde eine positive Stellungnahme auf Förderung abgeben kann. Dem Projektträger sind die Auflagen bekannt. Der KPA "Deutsch-tschechische Malerlebniskurse mit körperbehinderten Jugendlichen im Lotterhof Augustusburg" wurde vom Projektträger, der Körperbehindertenschule Chemnitz, zurückgegeben, da die tschechische Seite ihre Teilnahme zurückgezogen hat. Herr Schenk schlägt vor, die Mitglieder der AG Soziales sollten bei der Auswahl der Projektantragsteller mit agieren und verlässliche Partner finden.
TOP 2 - Erörterung von Möglichkeiten, bei Bedarf Projektträger in die AG-Beratungen zur Vorstellung von Projekten einzuladen Herr Schenk schlägt vor, die Projektantragsteller sollten ihren Projektvorschlag in der AG vorstellen. Die Einschätzung eines Projektes ist dann besser möglich. Zugleich kann auch die Bewertungsmatrix danach gemeinsam erstellt werden.
Herr Weiß steht eher kritisch der persönlichen Vorstellung eines Projektantrages gegenüber, da die Projektträger anderen Pflichten nachkommen müssen. Besser wäre es, Experten hinzuzuziehen.
TOP 3 - Sonstiges Frau Gronwaldt gibt bekannt, dass es bereits gemeinsame Aktivitäten zwischen deutschen und tschechischen Institutionen gibt. Z. B. Mitarbeiter der "Brücke zur Hoffnung" in Most werden 1 Woche lang bei "Sirius" in Annaberg arbeiten. Herr Meyer, Geschäftsführer, der Arbeiterwohlfahrt in Annaberg-Buchholz, verteilt an alle Mitglieder der Arbeitsgruppe das Projekt "Grenzjumper - grenzenloses Miteinander". Frau Hahn betreut das Projekt. Es sollen "alte" Partnerschaften wieder auferstehen und daraus gemeinsame Projekte entstehen. Schwerpunkt dabei ist die Jugendarbeit. Es fehlen Ansprechpartner und Organisationen von tschechischer Seite. Herr Bina fügt hinzu, dass es ein Projekt "Jugend und neue Medien" gibt, wo es eine Adressdatenbank von tschechischen und deutschen Partnern gibt. Diese CD wird Herr Bina der Arbeiterwohlfahrt zur Verfügung stellen. Die nächste AG Soziales findet am 21.10.2005 in Most statt.
Protokoll ausgefertigt: Doris Preußler
Protokoll bestätigt: Herr Schenk, Vorsitzender der AG Soziales
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